Nicholas: Wie bist du zu BSS gekommen?
Damian: Nach meinem Master habe ich eineinhalb Jahre bei Charles Gottlieb als wissenschaftlicher Assistent an der HSG gearbeitet. Charles hat mir BSS empfohlen und gab mir die Kontaktdaten von Thomas Möhr, auch ein ehemaliger Assistent von ihm. Ich sprach mit ihm über seinen Alltag bei BSS. Schlussendlich entschied ich mich, mich bei BSS zu bewerben und bin jetzt seit dreieinhalb Jahren im Team dabei.
Nicholas: Was machst du bei BSS?
Damian: Meine Arbeiten bei BSS sind sehr breit gefächert und ich bin in mehreren verschiedenen Bereichen aktiv. Meine Hauptaufgaben sind das Mitarbeiten an Projekten, qualitative Datenerhebung und auch quantitative Datenauswertung. Seit einiger Zeit nehme ich auch mehr Aufgaben in der internen Projektleitung wahr. Dies verlangt bspw., Termine zu koordinieren und das Budget unter Kontrolle zu halten. Es ist herausfordernd, da verschiedene Kompetenzen gebraucht werden.
Nicholas: Wir waren vorhin im Gespräch, und ich habe erfahren, dass du vom BWL-Bachelor zum VWL-Master gewechselt bist. Warum dieser Wechsel?
Damian: Ich kam an die HSG mit der fixen Idee, BWL zu studieren, habe jedoch immer gemerkt, dass die VWL-Kurse mich mehr interessierten. Somit war es eine natürliche Entscheidung.
Nicholas: Bei Charles Gottlieb hast du mit Arbeitsmarktdaten gearbeitet. Was ist ein Trend im Bereich Arbeitsmarktbedingungen, welcher dich fasziniert?
Damian: Ein Trend, der mich aus persönlicher Sicht fasziniert, ist die Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen (auch genannt «New Work»). Darunter verstehe ich, dass man die eigenen Arbeitszeiten und den Arbeitsort stärker an den eigenen Bedürfnissen ausrichten kann. Gleichzeitig verstehe ich darunter auch eine gewisse Demokratisierung des Arbeitsplatzes: ein Mitspracherecht in der Firma zu haben, gleichgültig, in welcher Position man ist. Dies wird bei BSS stark gelebt.
Ein weiterer Trend, den ich kritisch betrachte, ist die künstliche Intelligenz und wie diese meinen Job bei BSS verändern wird. Ich erlebe derzeit eine Intensivierung der eigenen Arbeit, Arbeiten mit KI ist anstrengend und bedarf steter Überprüfung der Resultate.
Nicholas: Was machst du, wenn du nicht am Arbeiten bist?
Damian: Ich mache viel Sport, bspw. Tischtennis, Schwimmen und Gym. Weiter beschäftige ich mich mit Lesen oder Kochen.
Nicholas: Du bist seit etwa dreieinhalb Jahren bei BSS: Hast du ein Highlight?
Damian: Ich habe kein bestimmtes Highlight, ich finde es grundsätzlich sehr angenehm bei BSS zu arbeiten. Die Projekte sind spannend, jedes ist auf seine Weise ein Highlight, etwas anders als die bisherigen. Jedes Mal taucht man in eine Welt ein, welche man zuvor nicht kannte. Ein weiteres Highlight aus persönlicher Sicht ist definitiv das jährliche Wichteln im Dezember, welches mir immer sehr viel Spass bereitet.
Nicholas: Was macht dir am meisten Spass bei BSS?
Damian: Die Vielseitigkeit der Inhalte und Methoden macht mir sehr viel Spass. Gegen Ende des Projektes kommt zudem alles zusammen und man sieht das Endresultat.
Nicholas: Wo siehst du dich in 5 Jahren?
Damian: Ich habe mir nicht allzu viele Gedanken dazu gemacht, jedoch wäre ich in 5 Jahren noch gerne bei BSS.

